Licht, Kraft, Wärme – über dem Eingang der Energie-Höfe grüßen drei Figuren, die von der visionären Geschichte des neu belebten Gebäudekomplexes erzählen. Mitten in der Stadt hat das Elektrizitätswerk Brandenburg hier 1929 seine neue Verwaltung eröffnet. Mit ihrer klaren, offenen Formensprache zeugt die Architektur vom Puls der Moderne in der wachsenden Industriestadt. Zugleich fügt sich die backsteinerne Fassade ein in die älteste Stadt des Landes, mit ihrer Vielfalt an historischen Gebäuden in unmittelbarer Nähe zu Wasser und Natur.
Was uns heute selbstverständlich scheint, war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine industrielle Revolution. So hell wie nie zuvor beleuchteten elektrische Lampen die Straßen und Wohnungen, elektrische Straßenbahnen sausten durch die Stadt, Radios und Kinos erzählten vom modernen Leben, Kraftwerke und Fabriken wuchsen an vielen Orten.



